Hüttentermine u. Kontaktdaten 2018

Aktuelle Hinweise für die Tourenplanung:
  • Übernachtungsreservierungen sind teilweise und ausschließlich nur noch über huetten-holiday.de möglich.
  • auf einigen Hütten ist keine Übernachtungsmöglichkeit für Hunde vorgesehen
  • lokale Parksituation beachten, z.B. Prinz Luitpoldhaus ab Hinterstein: Der Parkplatz "Auf der Höh" in Hinterstein wird über Nacht für Parker gesperrt! Über Nacht abgestellte Fahrzeuge werden dann kostenpflichtig abgeschleppt. Alle, die ihr Fahrzeug mehrere Tage in Hinterstein abstellen wollen, müssen den Parkplatz "Säge" nutzen.
  • mögliche Ruhetage berücksichtigen
Kaufbeurer Haus:
Aufgrund einer behördlichen Anordnung des Bezirkshauptmannschaft Reute muss bis auf weiteres das Obergeschoss dieser Hütte geschlossen bleiben! Es stehen also auch an den Wochenenden nur 14 Schlafplätze zur Verfügung.

Tannheimer Hütte:
Die Hütte ist aufgrund diverser Behördenauflagen auch im Sommer 2018 nicht geöffnet


weitere Hütten in den Allgäuer und Lechtaler Alpen


(Stand 22.06.18: Alle Angaben trotz sorgfältiger Recherche ohne Gewähr)


Erste Hilfe am Berg - Sicherheitsausrüstung (Winter)

Sicherheitsausrüstung Lawinenschaufel
Eine Lawinenschaufel ist dazu gedacht, von Lawinen verschüttete Personen ausgraben zu können. Die Lawinenschaufel gehört neben LVS-Gerät und Lawinensonde zur Standard-Sicherheitsausrüstung von Snowboard- oder Skitourengehern und Freeridern (Variantenfahrern), die abseits der gesicherten Skipisten unterwegs sind. Ohne eine solche Schaufel ist es kaum möglich, jemanden in einem Lawinenkegel auszugraben, denn im Kegel hat der Schnee eine sehr hohe Dichte und wird hart wie Beton.
Lawinensonde
Eine Lawinensonde dient zur Ortung eines verschütteten Opfers im Lawinenkegel. Sie gehört zusammen mit LVS-Gerät und Lawinenschaufel zur standardmäßigen Ausrüstung jedes Tourengehers oder Bergretters. Sofern man zuerst mit dem LVS sucht, dient die Sonde nur zur Feinortung des Opfers. Vor allem bei spontanen Lawinenabgängen in Skigebieten oder bei Verschütteten ohne LVS kommt die Lawinensonde zum Einsatz. In solchen Situationen werden Suchtrupps aufgeboten, die in kurzen Abständen rasterartig und geordnet den Lawinenkegel absuchen.
Ein LVS-Gerät (LawinenVerschüttetenSuchgerät) ist ein elektronisches Gerät, um von Lawinen verschüttete Personen auffinden zu können. Werden Personen von einer Lawine verschüttet, stellen die Nicht-Verschütteten ihre Geräte auf Empfang. So kann das Signal und damit der Verunglückte auch auf einer großen Fläche geortet werden. Das akustische Signal beim Empfang wird als piepsender Laut wahrgenommen, daher wird das LVS-Gerät oft auch als Piepser oder Lawinenpieps bezeichnet. Das LVS-Gerät gehört neben Lawinensonde und Lawinenschaufel zur Standard-Sicherheitsausrüstung von Skitourengehern und Freeridern, bzw. Schneesportlern die sich abseits von gesicherten Pisten bewegen.
AvaLung wurde u.a. speziell für Schneetourengeher / Skitourenfahrer entwickelt. AvaLung gibt es als einzelnes Gurtsystem oder bereits integriert in Rucksäcken. Zum Prinzip: Schnee ist luftdurchlässig, daher hat es im Schnee genügend Luft zum atmen. AvaLung ist ein Filter, welcher die Ein- und Ausatmungsluft trennt. Einatmungsluft wird vom Verschüttetetn durch das patentierte AvaLung-System eingeatmet und gewährleistet die Sauerstoffversorgung. Beim Ausatmen wird die Ausatemluft hinter den Rücken des Verschütteten abgeleitet. Damit wird die Zeit, in der ein Verschütterter atmen kann, auf bis zu eine Stunde verlängert.

Effektives und kostengünstiges Ortungssystem, durch einen sich mechanischen öffnenden Ball, der auf der Lawinenoberfläche mitschwimmt und so die Lage des Verschütteten sofort anzeigt. Die Seite bietet eine Präsentation des Lawinenballes, umfangreiches Testmaterial und einen eigenen Shop.
ABS – das einzige System, das Sie vor dem Verschütten in einer Lawine bewahren kann. Das ABS-System sorgt dafür, dass man bei einem Lawinenabgang mit dem zusätzlichen Auftriebsvolumen der beiden Airbags von 170 l in fließenden Schneemassen an der Schneeoberfläche bleibt und nicht verschüttet wird bzw. die Verschüttungstiefe reduziert wird. Die Überlebenschancen erhöhen sich dadurch nachweislich drastisch.
zur Produktauswahl bei Bergsport-Welt.de
Lawinenrettungssystem RECCO:

RECCO ist ein elektronisches System, das eine schnelle Lokalisierung eines Lawinenopfers ermöglicht. Es besteht aus zwei Einheiten, den RECCO-Reflektoren, die in Bekleidung, Schuhen und Helmen integriert sind, und dem Suchgerät, welches aufgrund seiner Größe aber nur vom organisierten Rettungsdienst im Skigebiet eingesetzt wird. Das Tragen von RECCO-Reflektoren kann keine Lawinenverschüttung verhindern und weder das Überleben noch die Ortung des Lawinenopfers garantieren. Die Sicherheitsregeln im Gebirge müssen unabhängig hiervon immer beachtet werden.
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Über einen Besuch bzw. eine Bestellung mittels des hier aufgeführten Banners freut sich das "Wanderpfa.de-Team" und Ihr bezahlt dabei keinen Cent mehr!

Erste Hilfe am Berg - Gefahren im Winter

Lawinenwarndienste
LWD Bayern
LWD Tirol
Landeswarnzentrale Vorarlberg

Das wichtigste Instrument zur Beurteilung der Lawinengefahr ist der Lawinenlagebericht (LLB); alle modernen Risikomanagement-Methoden beziehen sich auf diese amtliche Grundlage. Nach einer Studie kannten zwei Drittel die aktuelle Gefahrenstufe am Tag ihrer Tour. Doch die Zusatzinformationen, in denen die wesentlichen Punkte stehen, kannten die Wenigsten. Welche Informationen der LLB beinhaltet und wie er richtig gelesen wird habe wir nachstehend zusammengestellt:

Was ist wo im Lawinenlagebericht zu finden:
(zum Vergrößern in die Grafik klicken)

a) Gefahrenstufe
b) vorwiegende Hangrichtungen von Gefahrenstellen
c) Entwicklung der letzten Tage
d) Wetter, Neuschneemenge, Temperatur
e) Beschreibung und Erklärung der Schneedecken-Situation
f) Kurze, genaue Bezeichnung, Beschreibung und Lokalisierung der Gefahrenstellen
g) Zu erwartende Entwicklung in den nächsten Tagen

Im neuen LBB sind zusätzliche Unterscheidungen nach Region (z.B. Allgäuer, Ammergauer, Werdenfelser, usw) und Waldgrenze (ober- / unterhalb) ausgearbeitet.

weitere Links:
So lesen Sie den Lawinenlagebericht richtig (eine Info-Seite von "alpin.de)
Was ist die LLB-Matrix? (Erklärung von "bergundsteigen.at")
Hier gehts zum aktuellen Lawinenlagebericht des Lawinenwarndienstes Bayern.

Erste Hilfe am Berg - Risikomanagement

DVD: Notfall Lawine vom DAV (Laufzeit 35 min.)

Inhalt:
- Richtiger Umgang mit LVS
- LVS-Check
- Suchstrategien bei Einfach- und Mehrfachverschüttung etc...

Für Skibergsteiger, Schneeschuhgeher, Snowboarder, Freerider und Variantenfahrer.
Grundregeln der Bergrettung.at:
"Lawinen-Unfälle vermeiden! Was tun?" Leicht verständliche Übersicht der Österreichischen Bergrettung zum Thema "Lawine". Das Berücksichtigen dieser Grundregeln hilft bei der Planung und Durchführung von Skitouren. Themenübersicht: Grundregeln, Notausrüstung, "Was tun im Notfall", "Wie überlebt man", "Was kann man in der Gruppe tun", "Schnelle Hilfe durch Begleiter"...
Die SnowCard - Lawinen-Risiko-Check

Der schnelle Risikocheck zur Beurteilung der Lawinengefahr. Jede Menge nützliche Informationen rund um das Thema Lawinen, Risiko, Faktorencheck usw.. Bezugsmöglichkeit von SnowCard und umfangreicher Fachliteratur.
3x3 Methode von Werner Munter (vorgestellt von: alpin.de):

Die Reduktionsmethode von Werner Munter ist eine Rechnung zur Ermittlung des Risikos mittels der Faktoren Steilheit, Exposition, Gefahrengrad und Verhalten. Dabei ordnet Munter dem jeweiligen Gefahrengrad und den jeweiligen Verzicht-Faktoren (so genannten Reduktionsfaktoren) Zahlen zu, sodass anschließend die Risikoreduktion in eine einfache Rechnung gefasst werden kann.
Reduktion des Lawinenrisikos (vorgestellt von: alpin.de):

Die neue Planungs- und Entscheidungshilfe des SAC "Reduktion des Lawinenrisikos" bietet in der Planungs- und Entscheidungsphase für Freerider und Tourenfahrer eine wertvolle Hilfe. Auch hier sind die elementare Reduktionsmethode und die Formel 3x3 zur Beurteilung der Lawinengefahr von Werner Munter die Grundlage für diese Entscheidungshilfe.
Lawinen-Warn-Dreieck:

Planungs- und Entscheidungshilfe für Wintersportler von Günter Durner (staatl. gepr. Berg- u. Skiführer). Das Lawinenwarndreieck ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise und stellt komplizierte Sacherhalte einfach und übersichtlich dar. Kernpunkt ist die Aufteilung in drei wesentliche Bereiche: 'Zu Hause', 'Auf Tour' und 'Im Notfall'.
Lawinenlehrgang:

Lawinenseminare, Vorträge und Skiführungen. Auf den Vorträgen erfahren Sie aus erster Hand den aktuellen Stand der Lawinenforschung. Persönlich erlebte Fallbeispiele und Geschichten machen das Thema Lawinen spannend und interessant. Zur Verfügung stehen Diashows, Folien und Beamerpäsentationen.
SLF (Eidgenössischen Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos):



Zum Download:

Erste Hilfe am Berg - Gefahren im Sommer

So schön das Fliegen mit einem Hubschrauber ist,
auf einer Bahre liegend ist das Erlebnis nichts mehr wert!"
(© 1989 Jürgen König "Medalges - Ein Jahr alleine in den bleichen Bergen")


Um Unfälle zu vermeiden sollte man bei jeder Tour im wesentlichen folgende Ratschläge beachten:

1. Wie sieht es mit der Tourenplanung aus? Eine Bergtour beginnt nicht erst am Parkplatz, sondern bereits in aller Ruhe zuhause. Anhand von aktuellem Kartenmaterial legt man sich alternative Abstiege zurecht und merkt sich die Position von umliegenden Schutzhütten. 2. Was macht das Wetter? Vor einer Tour sollte man sich über die möglichen Wetterverhältnisse vor Ort Kenntnis verschaffen, da es selbst im Hochsommer zu überraschenden Wintereinbrüchen kommen kann. Hüttenwirte, Bergführer, Wetterdienste und z.B. die Alpinberatung von Oberstdorf geben gerne Auskunft über die örtlichen Verhältnisse. 3. Welche Ausrüstung nehme ich mit? Richtige und funktionierende Ausrüstung sollte zum Standard gehören. Angefangen von Bergstiefel bis je nach Erfordernis hin zu Steinschlaghelm, Grödl usw. Daneben sollte auf Mitnahme von genügend Proviant und Flüssigkeitsvorräten geachtet werden. 4. Sind Technik und Kondition vorhanden? Sind Kondition und körperliche Verfassung von mir und den Begleitern für die geplante Tour ausreichend? Ist man an die Höhe gewöhnt (für Gipfel ab ca. 2.500m)? Unterwegs genügend trinken und bei gleichmäßigem Lauftempo ausreichende Pausen einlegen. 5. Kann ich rechtzeitig abbrechen und umkehren? Verschlechtern sich die äußerlichen Umstände oder läßt die Kondition nach, ist es an der Zeit umzukehren. Neben Euphorie und Gruppenzwang ist es jedoch schwer sich eine Schwäche einzuräumen. Man sollte sich hierbei stets vor Augen führen, dass eine Tour nicht am Gipfel endet, sondern ein noch mitunter beschwerlicher Abstieg bevorsteht.
Auf den Seiten von Alpin.de werden in sogenannten "Onlinekursen" grundlegende Techniken und Fertigkeiten, die für die verschiedenen Disziplinen des Bergsteigens erforderlich sind, vermittelt. Nachstehend haben wir einige aufgeführt: Online-Kurs von "Alpin.de". Hier: Gehen im Schrofengelände.

Online-Kurs von "Alpin.de". Hier: Gehen im weglosen Gelände.

Online-Kurs von "Alpin.de" zum Thema Sicherheit (von erfahrenen Bergführern).

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